Walther-Engel-Preis - für eine bessere Zahnheilkunde

2011

Die Quellen:

Ein Gruß von Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski aus Münster

von Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski
Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski bei der Herbstkonferenz 2014 (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Denkwürdiges Jubiläum in denkwürdiger Zeit

Ein denkwürdiges Jubiläum während einer denkwürdigen Zeit und alle sind davon überzeugt, dass trotz vieler Einschränkungen, die wir alle aktuell in Kauf nehmen müssen, es der „Akademie“ gelingen wird, einen denkwürdigen Rahmen zu gestalten.

„Die Akademie“ sind jene Kollegen und Mitarbeiter, die während vieler Jahre zu Freunden geworden sind, so dass jeder Kontakt - um einmal in der Diktion dieser Zeit zu bleiben - im schönen Sinne positiv ist und nie einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski im Jahr 2008 (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Offene Lehr- und Lernatmosphäre

Der besondere Geist und die positive wie konstruktive und mutige Einstellung auch zu schwierigen Themen macht die von allen Seiten getragene offene Lehr- und Lernatmosphäre aus.

Das hat auch der  psychosomatischen Herangehensweise geholfen in der Zahnmedizin weitere und nachhaltige Anerkennung zu erlangen.

Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski im Jahr 2012 (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Gewisse „Vorreiterfunktion“

Hartnäckigkeit beim Fortbildungsangebot und nicht zuletzt die ausdrückliche Einbeziehung der Psychosomatik in die Gutachterschulung sind und waren wichtige Meilensteine zur Etablierung dieser Sichtweise in der Zahnmedizin. Gutachtertraining

Neben der somatoformen Unverträglichkeit, sind Zahnbehandlungsangst, Stress, das ärztliche Gespräch, Motivation, Adhärenz uvm. wichtige „psychosoziale“ Themen einer umfassenden Zahnmedizin. All das ist seit vielen Jahren im Fortbildungsprogramm der Akademie abgebildet und nimmt damit nicht selten eine gewisse „Vorreiterfunktion“ ein.

2020 ist diese umfassende Betrachtungsweise bezogen auf jeden Patienten in der Zahnmedizin angekommen und essentieller Bestandteil von Fort- und Weiterbildungen, zahnmedizinischen Leitlinien und auch des Nationalen Kompetenzbasierten  Lernzielkatalogs. Sie ist ebenso eine wichtige Schnittmenge zur Allgemeinmedizin. Als Referent macht es schlicht Spaß unter diesen Rahmenbedingungen zu arbeiten, auch wenn die Fortbildungstage manches Mal recht lang und anstrengend sind. Belohnt wird man immer durch die gegenseitige Wertschätzung und die intensiven fachlich vielschichtigen Diskussionen und Gespräche.

Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski wird 2011 mit dem Walther-Engel-Preis ausgezeichnet (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Walther-Engel-Preis

Eine Auszeichnung wie den Walther-Engel-Preis aus einem solchen Geist heraus zu erhalten, ist somit eine besondere Ehre. Diese wurde mir 2011 zuteil, zu einem Zeitpunkt als ich absolut nicht damit gerechnet habe.

Umso größer war die Freude darüber und über die damit verbundene Chance im Sommer 2011 an die Universität von Minnesota zu reisen. Dort  hatte ich die Gelegenheit eines intensiven wissenschaftlichen Austausches. So manche Denkanstöße aus diesem Austausch prägen noch heute meine Arbeit. Gerne denke ich daran zurück!

Anne Wolowski, Münster

 

Weitere Informationen:

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