Alumni - Fortbildung und Selbstbewusstsein

2012

Der AZT und seine Methoden - die wechselseitige kollegiale Visitation

von Dr. Jochen Klemke, M.A.

Seit dem Weggang aus der Akademie im Herbst 1997 bin ich Mitglied im AZT – dem Arbeitskreis zahnärztliche Therapie. Man könnte ihn auch als Alumni-Verein der Akademie bezeichnen, denn Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die zahnärztliche Tätigkeit in der Klinik der Akademie. Natürlich sind in der Zeit an der Akademie Freundschaften entstanden. Diese zu pflegen ist ein willkommener Nebeneffekt der Treffen.
Aber es wird nicht nur der freundschaftlich-kollegiale Umgang gelebt. Vielmehr findet im AZT erstens klassische Qualitätszirkelarbeit statt; zweitens werden Projekte zur wissenschaftlichen Nachuntersuchung der langfristigen Ergebnisse unserer Behandlungen in den Praxen durchgeführt. Als dritte Säule unseres kollegialen Austauschs besuchen wir uns an normalen Behandlungstagen gegenseitig in unseren Praxen und führen wechselseitig Supervisionen durch – die kollegiale Visitation. Dazu braucht es eine gute Vertrauensbasis. Missen möchte den AZT keines der Mitglieder. Der Austausch auf einer gemeinsamen Wissens- und Überzeugungsbasis ist unglaublich wertvoll für mich und soweit ich dies sagen darf auch für alle anderen.

Die Quellen:

Titelseite, Inhaltsverzeichnis und Zusammenfassung der Masterarbeit (2012) zur wechselseitigen kollegialen Visitation von Dr. Jochen Klemke, M.A.

„Kollegiale Visitationen innerhalb der zahnärztliche Profession können ein sehr effektives und umfassendes Instrument zur Weiterbildung der Praxis und der Persönlichkeit des Praxisinhabers sein. Es gibt kein anderes Fortbildungsformat oder Qualitätsmanagementsystem, das diesbezüglich vergleichbar wäre. Zielgruppe für kollegiale Visitationen sind miteinander vernetzte, erfahrene, in Eigenverantwortung arbeitende Zahnärztinnen und Zahnärzte.“

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