Buchveröffentlichungen

1933

Das Handbuch für Dentisten

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Ein knapp 2000 Seiten umfassendes Handbuch für die Dentistenausbildung ist erschienen. Es handelt sich um ein Lehr- und Nachschlagebuch für Theorie und Praxis. Es richtet sich speziell für den Unterricht an den Lehrinstituten des Reichsverbandes Deutscher Dentisten e.V. In der Bibliothek der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe findet sich ein besonderes Exemplar mit einer Widmung von Dentist Herbert Fischer, Institutshauptlehrer am Karlsruher Lehrinstitut und Hauptredakteur des vorliegenden Werkes.

Die Quellen:

Aus dem Vorwort des Institutshauptlehrers Dentist Herbert Fischer im Band I (Frühjahr 1933)

„Mit dem Aufstieg, den der deutsche Dentistenstand besonders in den Jahren nach dem Kriege genommen hat und der im Wesentlichen auf dem Ausbau seiner Organisation und der Schaffung einer einheitlichen, systematischen Ausbildung über die Berufsschulen und Lehrinstitute des Reichsverbandes beruht, ergab sich immer dringlicher das Bedürfnis an geeigneten Unterrichtswerken. War die Auswahl unter der von Dentisten geschaffenen Literatur in Anbetracht dessen, dass es sich um einen in der heutigen Form noch sehr jungen Stand handelt, schon an sich nicht groß, so fehlte es vor allen Dingen an einem alle Disziplinen der dentistischen Tätigkeit umfassenden Hilfswerk für den jungen Institutspraktikanten, der sich das in den Vorlesungen Gehörte bei seinem häuslichen Studium richtig aneignen will.“

Jetzt durchblättern:

1950-1956

Die Walther-Engel-Lehrbücher

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Ein neues Standardwerk erscheint. Es richtet sich an Dentisten und Zahnärzte. Es lautet „Pathologie und Therapie der Zähne“. Es umfasst mehrere Bände und erscheint von 1950 bis 1956. Der Autor ist der Institutsdirektor Walther Engel.

Die Quellen:

Aus dem Vorwort im ersten Band von Direktor Walther Engel zu seinem vierbändigen Lehrbuch (1950)

„Das Werk will in drei Bänden die konservierende und operative Zahnheilkunde, sowie die für diese Behandlungsdisziplinen notwendigen Arzneimittel darbieten, wobei alle Kapitel von der Grundtendenz beseelt sind, dem stark beanspruchten Fachgenossen wie auch dem Studierenden der Zahnheilkunde praxis-verwendbare Vorstellungen und Anregungen zu vermitteln.“

Jetzt durchblättern:

1983

Dokumentation und Planung zahnärztlicher Praxis

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Im Jahr 1983 erscheint im Quintessenz-Verlag das Hardcover-Buch „Dokumentation und Planung zahnärztlicher Praxis“. Die Herausgeber sind Prof. Dr. Michael Heners aus Karlsruhe und Dr. Kurt Walther aus Hamburg. Es enthält den Jahresbericht 1982 der „Arbeitsgemeinschaft Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde“ in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Als richtungsweisend und nachhaltig für die Befunderhebung, die Dokumentation und die Therapieplanung in der Poliklinik der Akademie und in den Fortbildungskursen sollte sich der Beitrag „Befundblatt zur Befunddokumentation und prothetischen Therapiefindung“ erweisen.

Die Quellen:

Der Abschnitt (S. 91-100) im Buch von Michael Heners und Winfried Walther zum Befundblatt der Zahnärztlichen Akademie

„Das Befundblatt zur prothetischen Planung bewährt sich seit über einem Jahr in der klinischen Praxis. Zusammen mit den Röntgenbildern und den Planungsmodellen bildet es die Dokumentation für eine systematisch gefundene Therapie.“

Jetzt durchblättern:

1995

Qualitätssicherung in der Zahnheilkunde

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Das handliche Buch „Qualitätssicherung in der Zahnheilkunde - Anspruch und Wirklichkeit“ ist eine Antwort auf die vom Gesetzgeber neu eingeführte Verpflichtung zur Qualitätssicherung im Sozialgesetzbuch (SGB). Die Herausgeber sind Prof. Dr. Michael Heners und Priv.-Doz. Dr. Winfried Walther. Auf dem Klappentext liest man: „Begreift man Qualität als Wirksamkeit und Bedeutsamkeit des zahnärztlichen Eingriffs, so kann Qualitätssicherung als Inventur derjenigen zahnärztlichen Behandlungsroutinen verstanden werden, die Gesundheit und Wohlbefinden des Patienten bestimmen.“
Diese anspruchsvollen Aufgabe haben die Autoren für spezielle Bereiche der zahnärztlichen Behandlung gestellt. Die Texte und insbesondere der Beitrag „Qualitätskriterien in der Zahnheilkunde“ leisten einen Beitrag zur Begriffsbestimmung und helfen Qualitätssicherung mit Leben zu füllen. Es ist ein Beitrag zur Versachlichung der Qualitätsdiskussion.

Die Quellen:

Das Kapitel „Qualitätskriterien in der Zahnheilkunde“ (S. 6-18) von Priv.-Doz. Dr. Winfried Walther

„Standardisierte Methoden zur Sicherung der Qualität ärztlichen Handelns gibt es noch nicht. Somit besteht eine große Unsicherheit darüber, was zu tun sei um diesen Begriff mit Leben zu erfüllen.“

Jetzt durchblättern:

1997

Wirksamkeit und Effektivität in der Zahnheilkunde

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Im Jahr 1997 erscheint ein Buch zur Wirksamkeit und Effektivität in der Zahnmedizin. Es stellt Ergebnisse einer fachlichen Neuorientierung vor, da zunehmend in der Wissenschaft die Frage nach „Wie wirksam ist die zahnärztliche Therapie?“ in den Vordergrund rückt.

Die Quellen:

Vorwort (Prof. Heners, Prof. Walther)

„Wer dieses Buch liest, gewinnt einen Überblick über die wichtigsten fachlichen Herausforderungen unserer Zeit. Nur wenn wir der Wirksamkeit unserer zahnärztlichen Maßnahmen sicher werden, werden wir auch den Anforderungen der Zukunft gewachsen sein.“

Jetzt durchblättern:

Die Einleitung „Die Wirksamkeit zahnärztlicher Maßnahmen - zu diesem Buch“ (Prof. Walther)

Jetzt durchblättern:

2000

Evidence-Based Dentistry

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Schon früh beschäftigt sich die Akademie Karlsruhe mit evidenz-basierter Zahnmedizin. So ist im Dezember 1999 auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe und dem Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) die evidenz-basierte Medizin in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde das Thema. Moderatoren dieser Gemeinschaftsveranstaltung sind Prof. Dr. Winfried Walther und Dr. Wolfgang Micheelis. Zahlreiche Referenten berichten. Die Buchpublikation dokumentiert die Beiträge dieses Symposiums.

Die Quellen:

Beitrag von Frau Susanne Priehn-Küpper über das 7. Karlsruher Expertengespräch, 10. IDZ-Symposium in den Zahnärztlichen Mitteilungen am 16. Januar 2000

„An die einhundert Teilnehmer aus Standespolitik, Vertretern von Krankenkassen, des Bundesministeriums sowie Hochschulen waren Anfang Dezember in die zahnärztliche Fortbildungsakademie nach Karlsruhe gekommen, um die Fragestellung nach der „Evidence-Based Dentistry“ anhand von Beispielen aus verschiedenen Bereichen der Zahnheilkunde zu beleuchten und einen objektiven Statusabgleich zu vollziehen.“

Jetzt durchblättern:

2016

Handbuch Professionsentwicklung - auch die Berufsgruppe der Zahnärzte ist vertreten

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Professionsentwicklung ist ein absichtsvoller Prozess einer Berufsgruppe. Professionen, Professionalisierung und Professionsentwicklung ist ein zentrales Thema der Soziologie und Berufspädagogik. Führend im Bereich der Erwachsenenbildung sind die drei Herausgeber Prof. Dr. Michael Dick, Prof. Dr. Wilfried Marotzki und Prof. Dr. Harald Mieg. Diese haben ganze Arbeit geleistet. Erstmals ist zur Professionsentwicklung ein Handbuch erschienen. In diesem Buch ist als angewandtes Beispiel die Zahnärzteschaft vertreten. Vier Beiträge mit Bezug zur Zahnmedizin sind aus der bzw. aus dem Umfeld der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe entstanden.

Die Quellen:

Inhaltsverzeichnis des von Prof. Dr. Michael Dick, Prof. Dr. Wilfried Marotzki und Prof. Dr. Harald Mieg herausgegebenen Handbuchs Professionsentwicklung

Jetzt durchblättern:

Rezension von Prof. Dr. Dr. Alfons Erle in den Zahnärztlichen Nachrichten Sachsen-Anhalt, Ausgabe 07/2016, S. 35-36

„Auf Grund der wissenschaftlichen Kooperation der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe, einer Einrichtung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, befinden sich unter den Forschern auf fünf Zahnärzte, die sich wissenschaftlich und publizistisch um „ihre“ Profession kümmern und somit wichtige Beiträge zu deren Entwicklung leisten.“

Jetzt durchblättern:

2016

Ein Buch wie es bisher keines gegeben hat - Praxisforschung und Professionsentwicklung in der Zahnmedizin

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.

Der Masterstudiengang „Integrated Practice in Dentistry“ feierte mit der 2016 erschienenen Festschrift sein 10-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums erschien eine vielbeachtete Festschrift. Sie entstand nicht zuletzt durch die aktive Unterstützung des Masternetzwerks „Integrated Dentistry e.V.“

Die Quellen:

Inhaltsverzeichnis und Editorial der Herausgeber Dr. Dr. Simone Ulbricht, M.A., Prof. Dr. Michael Dick und Prof. Dr. Winfried Walther

Jetzt durchblättern:

Buchbesprechung von Prof. Dr. Jens C. Türp, Basel, in der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift (DZZ), Ausgabe 03/2017, S. 202–203

„Die Festschrift ist Ausdruck der erstaunlichen Leistungsfähigkeit der postgradualen Lehre. Sie belegt, wie wichtig es für unsere Profession ist, dass die im Rahmen von Diplom-, Master- und Doktorarbeiten erzielten Ergebnisse veröffentlicht werden.“

Jetzt durchblättern:

2017

Die Prophylaxefibel - Grundlagen der Mundgesundheit für die ZFA

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer

Im Jahr 2017 erscheint die 11. überarbeitete Ausgabe der bewährten Prophylaxefibel. Ursprünglich von Dr. Walter Holzinger herausgegeben, übernahm diese Aufgabe für viele Jahre Enno Kramer, der sich an der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zum Thema Prophylaxe einen Namen gemacht hat. Neu dabei in der 11. Auflage ist Frau Dr. Anke Bräuning, M.A., M.Sc. von der Zahnärztlichen Akademie. Im Video erklärt sie uns die wichtigsten Neuerungen.

Die Quellen:

Video zur neuen Ausgabe der Prophylaxefibel – überarbeitet von Dr. Anke Bräuning, M.A., M.Sc.

„Die Prophylaxefibel ist ein Buch für die Zahnmedizinischen Fachangestellten, für die, die die Kurse der Aufstiegsfortbildung besuchen, aber auch für die prophylaxeorientierte Zahnarztpraxis oder natürlich für den an Prophylaxe interessierten Zahnmedizinstudenten.“

Video öffnen (YouTube)
Oops, an error occurred! Code: 202007130223552317c310