Die offene Tür

2003

Die Quellen:

Pressebericht aus den Zahnärztichen Mitteilungen zum 9. IZZ-Presseforum in der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe (2003)

„Qualitätsförderung, berufliche Fort- und Weiterbildung sowie der gedankliche Überbau zum komplexen Feld der integrativen Zahnheilkunde waren ein nicht leichtes, aber mit Verstand und Interesse aufgenommenes Themenspektrum für die zahlreich angereisten Vertreter der schreibenden Zunft.“

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Pressemappe Prof. Dr. Michael Heners mit dem Statement Abschied vom technomorphen Bild der Zahnheilkunde

„Ein Paradigmenwechsel ist unabdingbar.“

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Pressemappe Prof. Dr. Winfried Walther mit Statements zur Professionalisierung, Qualitätsförderung und integrativen Zahnheilkunde

„Das Modell, mit dem ich die Intentionen und die praktische Arbeit der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zusammenfasse, möchte ich als Professionalisierungsmodell bezeichnen.“

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Die Akademie stellt sich den Fragen der Journalisten - das 9. IZZ-Presseforum

von Dr. Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A.
Johannes Clausen und Prof. Dr. Michael Heners bei der Diskussionsrunde (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Das 9. IZZ-Presseforum findet in der Akademie Karlsruhe statt

Am 04. Juli 2003 hatte die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zusammen mit dem Informationszentrum Zahngesundheit Baden-Württemberg (IZZ) zum Presseforum geladen. Das Thema war „Zahnmedizinische Qualiätsförderung in Zeiten des Paradigmenwechsels“.

Didaktisch aufbereitet und verpackt wurde das recht anspruchsvolle Thema in mehrere Statements von den beiden Professoren Michael Heners und Winfried Walther. Die Leitung und Moderation des Presseforums lag in den Händen von Johannes Clausen, der das IZZ leitet.

Leitung und Moderation des Presseforums liegt bei Johannes Clausen (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

Das Informationszentrum Zahngesundheit (IZZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Erklärtes Ziel der 1990 gegründeten Platform ist „die Zahnärzteschaft in Baden-Württemberg mit einer Stimme nach außen sprechen zu lassen“. Es wurde „zur gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit gegründet, um den zahnärztlichen Berufsstand als den Sachwalter der Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit kompetent und glaubwürdig zu kommunizieren“ .

Als Ziele des Presseforums werden vom IZZ u.a. ausgegeben: Vermittlung von authentischen Informationen aus Zahnmedizin und Gesundheitspolitik, Vorstellung des Leistungsspektrums der Zahnmedizin in Theorie und Praxis, Vorstellung der zahnmedizinischen Forschung an den Universitäten in Baden-Württemberg und Vorstellung der gesundheits- und berufspolitischen Standpunkte der Träger des IZZ (aus dem Internetauftritt des Informationszentrum Zahngesundheit).

Überzeugend (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Zahnmedizinische Qualitätsförderung in Zeiten des Paradigmenwechsels

Das gewählte Thema für das 9. Presseforum ist anspruchsvoll. Die Zahnärztlichen Mitteilungen vermerken in ihrem Bericht dazu:

„Qualitätsförderung, berufliche Fort- und Weiterbildung sowie der gedankliche Überbau zum komplexen Feld der integrativen Zahnheilkunde waren ein nicht leichtes, aber mit Verstand und Interesse aufgenommenes Themenspektrum für die zahlreich angereisten Vertreter der schreibenden Zunft.“

Zunächst einmal klärte Professor Heners die Journalisten auf, was er überhaupt unter Paradigmenwechsel in der Zahnmedizin versteht. Es sei - so Heners - der Abschied vom Handwerkermodell der Zahnmedizin. Es ist eines seiner Lieblingsthemen. Ein Thema, das einem Großteil der zahnärztlichen Praktiker aus der Seele spricht. Es ist ein Thema, das Professor Heners mit Leidenschaft und Vehemenz nach außen vertritt. Für den Abschied vom tradierten Handwerkermodell müsse jedoch ein Umdenkungsprozess stattfinden. Dafür stellt er einen Katalog aus sechs Punkten auf. Diese sind in der Quelle wiedergegeben.

Bei der Diskussionsrunde (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Moderne Fortbildung alles andere als trivial

Anknüpfend an die Ausführungen zum Paradigmenwechsel erläutert Professor Winfried Walther den Sinn von Fortbildung. Er erläutert die Trivialmodelle zahnärztlicher Fortbildung. Diesen Modellen stellt er das Fortbildungsmodell der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe gegenüber:

„Das Modell, mit dem ich die Intentionen und die praktische Arbeit der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zusammenfasse, möchte ich als Professionalisierungsmodell bezeichnen.“

Auch dies bedarf naturgemäß einer Erläuterung, so stellt er den anwesenden Journalistinnen und Journalisten den Begriff der Profession vor. Er führt eine eingängige Definition von Rudolf Stichweh ein und skizziert in groben Zügen die Merkmale einer Profession. Sieht man Fortbildung wiederum als Weg der individuellen Professionalisierung führt dies zum Professionalisierungsmodell. Es ist der Weg für den autonomen Zahnarzt.

Dr. Florian Troeger bei der Patientendemonstration (Quelle: Bildarchiv Akademie Karlsruhe)

Qualitätsförderung, integrative Zahnheilkunde und weitere Statements stehen auf der Agenda

In dem nächsten Statement spürte Professor Walther der Frage nach, wann ein Arzt seine Routinen ändert (siehe Quelle 3). Ziel ist die Qualitätsförderung in der Praxis. In einem weiteren,arbeitsteilig vorgetragenem Statement wurde den Journalisten gezeigt was integrative Zahnheilkunde bedeutet, nämlich die simultane Anwendung aller Bereiche der Zahnmedizin adaptiert auf den individuellen Behandlungsfall, und was es nicht bedeutet. Anhand von Live-Patientendemonstrationen wurde dies veranschaulicht.

Zu allen Vorträgen fand unter der fachkundigen Leitung von Herrn Clausen eine lebhafte Diskussion statt. Auch die Vertreter der Trägerinstitutionen des IZZ brachten sich ein. Der Erfolg des Presseforums 2003 spiegelt sich nicht zuletzt auch in den zahlreichen Pressemitteilungen wider.

 

Weitere Informationen:

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